Schweizer Bahnen H0m / Rhätische Bahn
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RhB Ge 4/4 II 611 Universallok "Landquart"

Neuheit 2023
H0mVI149Antrieb: 5-Pol MotorFührerstandbeleuchtungSpitzenbeleuchtung: LEDDigitalschnittstelle: MTC21digital+curvesoundR>330
Lieferstatus:
Werkseitig nicht lieferbar
UVP:
439,99 Euro

Die Ge 4/4 II 611 "Landquart" erhielt 2004 als eine der ersten Maschinen ihrer Bauserie im Zuge einer grundlegenden Revision Rechtecklampen. Sie wurde bereits im neuen Rotton lackiert, der untere Rahmenbereich blieb braun. Sie trug viele Jahre noch das ältere Anschriftenschema.

Vorbild

26 Jahre nach der Inbetriebsetzung der Ge 4/4 I 601-604 als erste Drehgestell-Elektrolokomotive
der RhB mit einer Leistung von 1184 kW setzten 1973 die thyristorgesteuerten Ge 4/4 II 611-620 neue Maßstäbe in der Zugförderung auf Bündner Meterspurgleisen. Die modernen 1700 kW starken und maximal 90 km/h schnellen Maschinen traten an, um diverse Baureihen der ersten Ellokgeneration mit Stangenantrieb und nicht mehr zeitgemäßer Leistung bzw. Höchstgeschwindigkeit abzulösen. Sie folgten zwei zuvor mit Thyristortechnik beschafften Baudienstfahrzeugen und sechs Vorortzug-Triebwagen; außerdem flossen Erfahrungen der BLS mit ihren normalspurigen Re 4/4 in die Entwicklung ein.
Die zehn von SLM/BBC gebauten und grün lackierten Maschinen erfüllten das aufgestellte Anforderungsprofil und reichten fast an das Leistungsprogramm der sechsachsigen und schwereren Ge 6/6 II 701-707. Dank ihrer Vielfachsteuerung konnten in Doppeltraktion schwerste Züge auf dem Stammnetz befördert werden, so daß die Maschinen zur Universallok für den Schnell-, Regional- und Güterzugdienst wurden. 1984 folgte eine zweite Serie mit den 13 Ge 4/4 II 621-633; sie wurden bereits in roter Farbgebung geliefert. Die mit Einholmstromabnehmern ausgerüsteten Loks erhielten wie die anderen Ge 4/4 I und Ge 6/6 II Wappen und Taufnamen.
Mit der Umstellung der Arosabahn auf Wechselspannung 1997 und der Beschaffung von Steuerwagen erweiterte sich nicht nur das Einsatzgebiet, sie trugen auch einen erheblichen Anteil zur wirtschaftlichen Verpendelung einzelner Streckenabschnitte bei. Äußerlich veränderte sich das Erscheinungsbild der Loks nur gering: modernisierte Pantographen-Schleifstücke, zusätzliche Dachisolatoren, Rechteckscheinwerfer, zusätzliche Rückspiegel sowie Änderungen der elektrischen bzw. pneumatischen Kupplungselemente auf den Stirnseiten sind relativ wenige Änderungen für rund 50 Jahre Einsatzdauer. Seit 2007 tragen einige Maschinen auffällige Werbebeschriftungen.

Modelldetails

Druckgussfahrwerk und -Getriebe
Nachbildung der Maschinenraumeinrichtung
am Fahrwerk montierte Federpakete
LED Spitzenlicht 3+1 weiss
LED Führerstandbeleuchtung (digital schaltbar)
Soundvorbereitung
Antrieb und Stromaufnahme über alle Achsen
Bremsschläuche, Heizkupplungen und Griffstangen liegen zur Selbstmontage bei


Foto: Willy Hartmann

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