Historie

Der Startschuß zur Fertigung des ersten Schmalspurmodells in Großserientechnologie fiel bei der Nürnberger Spielwarenmesse 1976 mit der Ankündigung der Drehgestelldiesellok V51/V52. Passende Wagen und ein erstes Dampflokmodell als Bausatz in Weißmetall/Messingguß-Bauweise erlaubten es bald, ein Stück württembergische Nebenbahnromantikauf die heimische Modellbahnanlage zu holen. Deren Tage waren beim Vorbild freilich bereits gezählt…

Zwei Jahre später kam mit der Ellok Ge 4/4 I und Einheitswagen I die in der Ostschweiz heimische Bündner Meterspurbahn RhB ins Programm – deren umfangreicher Fahrzeugpark entwickelte sich bis zum heutigen Tag zu einem reichhaltigen und zugleich abwechslungsreichen Betätigungsfeld im Maßstab 1:87. In der Folgezeit wurden auch Modelle anderer schmalspuriger Gebirgsbahnen in der Schweiz, etliche Dampfloks sächsischen Vorbilds und sogar einzelne Normalspurfahrzeuge wie die Triebwagen der Baureihen 624/634 und 650 (RegioShuttle) bzw. zwei Schweizer Dampflokmodelle in Metallbauweise realisiert.

Das Unternehmen

Schon bei Erscheinen des ersten Modells ging man andere Wege als viele Hersteller: die V51/251 mit 750 mm Spurweite (entsprechend H0e) sowie als meterspurige V52/252 (H0m) wurden gleich mit verschiedenen Betriebsnummern sowie Epochen angeboten. Konsequenterweise legte man wenig später alle zehn möglichen Betriebsnummern der Ge 4/4 I mit verschiedenen Stirnseiten auf.

Fahrzeuge mit verschiedenen Betriebsnummern oder Wappen und individuellen Details sind heute genauso unser Markenzeichen wie eine kompromislose Nachbildung vorbildgetreuer Zuggarnituren soweit das die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einerseits und die Fertigungskapazität eines Unternehmens mit 25 Mitarbeitern erlauben.

Spezielle 4er-Wagensets für Betriebsbahner und Sammler oder jeweils geänderte Betriebsnummern bei Fahrzeugneuauflagen sind besondere Merkmale unserer Produktpalette. Wie oft sind Fluch und Segen eng verflochten: Durch die Verkettung von Betriebsnummer und Artikelnummer ändert sich unser Programm kontinuierlich – manchmal schneller als uns lieb ist…

Unser Qualitätsanspruch

Schmalspur-Lokmodelle sind mit zugkräftigen Motoren, Metallfahrwerken und auf allen Treibachsen wirkenden Antrieben sowie hoch detaillierten Kunststoffgehäusen und zahlreichen angesetzten Teilen ausgestattet (natürlich mit Ausnahme der „Metal Collection“). Die Wagenmodelle sind genauso in Großserientechnologie aufgebaut und wie die Loks entsprechend aufwendig vorbildentsprechend bedruckt. Aus fertigungs- und verpackungstechnischen Gründen liegen teils Zurüstteile zur Selbstmontage bei. Mit diesen Zurüstteilen können die Lok- und Wagen-Modelle optisch verfeinert werden. Die Funktion der Modelle ist natürlich auch ohne deren Montage gewährleistet.

Seit 1976 fertigen wir die Modelle in Kunststoff-Großserientechnologie in Uhingen. Zur Abrundung unseres ohnehin schon umfangreichen Programm bieten wir einige für die Zugbildung wichtige Fahrzeuge trotz geringer Stückzahlerwartung bzw. minimalem Variantenpotential in Zusammenarbeit mit einem ausländischen Partner an. Die Entwicklung dieser Modelle erfolgt selbstverständlich ebenfalls in Uhingen.